Der Docht ist das Herz jeder Duftkerze. Er entscheidet mit darüber, wie gleichmäßig eine Kerze abbrennt, wie intensiv sie duftet und welche Stimmung sie erzeugt. Zwei Docht-Arten dominieren den Markt: der klassische Baumwolldocht und der moderne Holzdocht. Wir erklären die Unterschiede.

Der Baumwolldocht – der Klassiker

Baumwolldochte sind die häufigste Variante. Sie sind günstig, zuverlässig und brennen leise. Damit sie gerade und rußarm brennen, müssen sie richtig auf Wachs und Gefäßgröße abgestimmt sein. Ein zu großer Docht rußt, ein zu kleiner „ertrinkt" im Wachs und bildet einen Tunnel.

Der Holzdocht – Knistern wie ein Kaminfeuer

Holzdochte sorgen für ein sanftes Knistern, das an ein kleines Kaminfeuer erinnert – ein Erlebnis für Augen und Ohren zugleich. Sie erzeugen eine breitere, gleichmäßige Flamme, was das Wachs schön flächig schmelzen lässt und den Duft angenehm freisetzt. Zudem sind hochwertige Holzdochte aus nachhaltiger Forstwirtschaft eine natürliche, oft rußärmere Wahl.

Was brennt sauberer?

Beide Docht-Arten brennen sauber, wenn die Kerze gut gemacht ist. Entscheidend sind hochwertiges, pflanzliches Wachs und die richtige Docht-Größe. Wichtig für dich: den Docht vor jedem Anzünden auf ca. 3–5 mm kürzen – das reduziert Ruß deutlich (mehr dazu in unserem Pflege-Ratgeber).

Unser Fazit

Wir bei 5 Senses setzen bewusst auf Holzdochte in Kombination mit natürlichem, pflanzlichem Wachs. Für uns überwiegt das sinnliche Gesamterlebnis: das leise Knistern, die ruhige Flamme und die gleichmäßige Duftentfaltung – passend zu unserem Anspruch, alle fünf Sinne zu berühren.

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